Im Aquarium

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Samstag, 9. Dezember 2017

Stand der Dinge

Wer mein Interview bei MannDat kennt, weiß, dass ich an einem Buch über die letzten Jahrzehnte feministischer Ideologie arbeite, einer Weiterentwicklung meiner Artikel über die feministischen Jahre 1995 und 2012 bis 2017 in diesem Blog.


Wie so oft erweist sich die Recherche als zeitraubender als geplant, zumal sie neben meiner eigentlichen, ebenfalls zeitintensiven Arbeit stattfinden muss. Meine Hoffnung, vielleicht Anfang nächsten Jahres damit fertig zu werden, lässt sich nicht mal ansatzweise halten. Derzeit werte ich für die Jahre 2001 bis 2005 Arne Hoffmans „Invisible Men“ und die „Rote Männer Infos“ aus und muss leider feststellen, dass etwa neunzig Prozent der Links nicht mehr funktionieren, also aufwändig nachrecherchiert werden müssen. Und dabei habe ich noch nicht mal mit eigenen Recherchen für diese Jahre begonnen.

Für alles, was vor 2001 stattfand, gibt es dann gar keinen Blog mehr, den ich auswerten kann, für diese Zeit wird die Arbeit noch umfangreicher werden. Möglicherweise brauche ich deshalb noch mehr als ein, zwei Jahre, bis das Buch fertig ist. Da ich aber den Ehrgeiz habe, hier ein Nachschlagewerk zu schaffen, das gründlich recherchiert ist und auch gehobene Standards erfüllt, gebe ich mich nicht mit weniger zufrieden.

Aus diesem Grund, weil ich mit Arbeit mehr als eingedeckt bin, erscheinen im Alternativlos-Aquarium augenblicklich eher kleinere Beiträge und keine rechercheintensiven Artikel, obwohl es so manches gibt, was mir auf den Nägel brennt. Worauf ihr euch aber trotz meiner angespannten Arbeitssituation verlassen könnt, ist, dass ich im Januar wieder einen umfassenden Rückblick auf das vergangene Jahr liefern werde.

Bis dahin wünsche ich allen Lesern meines Blogs ein frohes Weihnachtsfest!



PS: Ich nutze die Gelegenheit und erinnere daran, dass mein Buch „Verwundbar sind wir und ungestüm“ wegen seiner emotionalen Herangehensweise ein ideales Weihnachtsgeschenk für Menschen ist, für die ein Blick auf die Wirklichkeit jenseits der politischen Korrektheit etwas Neues darstellt.



1 Kommentar:

  1. > dass etwa neunzig Prozent der Links nicht mehr funktionieren

    Ist das nicht peinlich? Ein WWW als Gammelfleisch, verwesende digitale Daten, die ich selbst nie für möglich gehalten hätte, müßte einen Gunnar Kunz doch zu spitzen Bemerkung verleiten. Ich habe eine Webseite mit vielen Links und ärgere mich, von anderen abhängig zu sein, obwohl die Technik das weitgehend regeln könnte, denn die auch nur alle durchzuklicken zur Kontrolle dauert schon einen Arbeitstag.
    Wegen Abhängigkeit würde ich meine Webseite allerdings auch niemals einem Google oder Co. überlassen.

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Vielen Dank für deinen Kommentar. Sobald ich ihn gelesen und geprüft habe, schalte ich ihn frei.

Viele Grüße

Gunnar