Im Aquarium

Im Aquarium

Samstag, 23. September 2017

Bezeichnend

Eben kam ich an einem Filmplakat vorbei, das mir ein perfektes Beispiel für feministische Frauenfantasien zu sein scheint (den Film kenne ich nicht, kann also dazu auch nichts sagen, ich beziehe mich hier lediglich auf das Plakat):

Donnerstag, 21. September 2017

Über mich

Um gegen Denunziationsversuche aus dem feministischen Lager (wie im Internetpranger Agent*In geschehen) Position zu beziehen und weil Menschen, die zum ersten Mal mit Kritik am Feminismus konfrontiert werden, möglicherweise nicht wissen, was sie von mir halten sollen, möchte ich an dieser Stelle meine politische Einstellung offenlegen.

Samstag, 16. September 2017

Schattenboxen zur Wahl

Ich erwarte von Wahlplakaten keine tiefschürfenden Erkenntnisse. Aber wenn ich an frühere Zeiten zurückdenke, stand zumindest eine Haltung dahinter. Keine Experimente oder Mehr Demokratie wagen – das waren zwar immer noch Schlagworte, aber sie markierten einen Standpunkt, der sich zudem deutlich von dem des politischen Gegners unterschied.

Man kann ihnen nicht entkommen

Ich komme gerade aus dem Urlaub zurück, vom Wandern in Schottland. Mir geht es dabei nicht um körperliche Erholung, sondern darum, den Kopf frei zu bekommen. Aus diesem Grund meide ich auch Geschlechterthemen wie der Teufel das Weihwasser. Ein paar Tage im Jahr will ich den ganzen Dreck mal nicht sehen und hören müssen. Das Problem ist, dass der Dreck einen verfolgt.

Sonntag, 6. August 2017

Der hundertjährige Geschlechterkrieg, Teil 2

Seit einigen Monaten stecke ich wieder bis zum Hals in Recherchearbeiten zu einem neuen Krimi aus der Weimarer Republik, und wie so oft hat die Durchsicht der damaligen Tageszeitungen interessante geschlechterpolitische Artikel zutage gefördert. Die Vossische Zeitung, offenbar die Süddeutsche der zwanziger Jahre, hat in den Monaten von 1929, die mich derzeit interessieren, weit über zwanzig zumeist lobhudelnde Artikel zu „Frauenfragen“ veröffentlicht. Einige davon werfen ein bezeichnendes Licht auch auf heutige Diskussionen.

Sonntag, 23. Juli 2017

"Bond. Chantal Bond."

Manche Menschen sind in ihrem Leben nie über das Räuber-und-Gendarm-Spiel hinausgekommen. Da mich interessiert, wie es aussieht, wenn man die Kriterien solcher Demagogen auf sie selbst anwendet, veröffentliche ich im Folgenden das „Anti-Antifeminismus-kritische Lexikon“.

Hinweis: Nachstehende Fakten wurden selbstverständlich mit größtmöglicher Sorgfalt erstellt. Dennoch kann ich keine Gewähr für Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der Inhalte geben. Andernfalls könnte ich ja nicht nach Herzenslust denunzieren, gell?

Sonntag, 25. Juni 2017

Faktencheck Katarina Barley

Die neue Familienministerin gibt sich gern versöhnlich, ehrlich und gesprächsbereit. Es sind jedoch die Taten, auf die es ankommt, nicht die Selbstinszenierungen.

Montag, 29. Mai 2017

Was George Orwell uns heute noch zu sagen hat

Hin und wieder wird in Artikeln darauf verwiesen, dass die Methoden der feministischen Ideologie eine fatale Nähe zum Geschehen in George Orwells „1984“* aufweisen. Auch ich habe hin und wieder eine diesbezügliche Bemerkung gemacht. Damit jedoch eine solche Behauptung nicht bloß Schlagwort bleibt, habe ich mir das Buch noch einmal vorgenommen und konkret auf Gemeinsamkeiten zwischen der von Orwell beschriebenen Diktatur und dem, was wir hier und heute erleben, abgeklopft.

Montag, 15. Mai 2017

Sonntag, 9. April 2017

Ideologische Trojaner

In der Provinz, in der ich aufgewachsen bin, habe ich am eigenen Leib erfahren, wie es ist, wenn man den engen Rahmen verlässt, der innerhalb einer Gesellschaft als angemessen gilt. Beispielsweise, weil man so etwas Exotisches wie Schriftsteller werden will. Oder als Mann lange Haare trägt. Oder überhaupt die männlichen Rollenklischees nicht erfüllt, weil man sich weder für Sport noch für Autos interessiert, keinen Führerschein macht, kein Bier mag und keinen Rasenmäher reparieren kann.

Aus diesem Grund habe ich ein Leben lang leidenschaftlich für das Recht auf Individualität gestritten, das Recht, anders sein zu dürfen, mit einem Wort: für Vielfalt. Heutzutage dabei zusehen zu müssen, wie die Totengräber der Demokratie diesen Begriff kapern, um ihn in übelster Orwell’scher Manier in sein Gegenteil zu verkehren, ist mehr, als ich ertragen kann.

Samstag, 11. März 2017

Manuela Schwesigs Sehschwäche

In einer Welt, in der Bundesfrauenministerin Manuela Schwesig noch einen Funken Anstand besäße, wäre sie längst von sich aus zurückgetreten. Da sie jedoch nicht mal über das Rückgrat verfügt, sich für ihre Verfehlungen – etwa im Fall Gina-Lisa – zu entschuldigen, wird es höchste Zeit, dass diejenigen im Land, die noch ein Gewissen haben und Recht von Unrecht unterscheiden können, deutlich machen, welch moralische Bankrotterklärung diese Frau für ihr Amt darstellt.

Sonntag, 18. Dezember 2016

Vom Wert des Zweifels

Hin und wieder kommt es vor, dass ich unsicher werde und mich frage: Stehst du wirklich auf der richtigen Seite, hast du recht mit deiner Kritik am Feminismus, oder begehst du gerade einen furchtbaren Irrtum? Ist es nicht vermessen zu glauben, du seist im Besitz der Wahrheit, während die öffentliche Meinung und ein großer Teil deiner Freunde sich irrt? Ist es nicht viel wahrscheinlicher, dass du derjenige bist, der falsch liegt? Könnte es nicht sein, dass du die Dinge nicht richtig durchschaut und dich von Demagogen hast verführen lassen? Sind möglicherweise nicht die Feministen, sondern wir Feminismuskritiker diejenigen, die sich in Gruppenzusammenhängen bewegen, in denen sich alle gegenseitig bestätigen und dadurch immer weiter von der Realität entfernen?